← Alle Regeln

Regel 2: Der Golfplatz: Dein Spielgelände verstehen

Illustration zu Golfregel 2: Der Golfplatz: Dein Spielgelände verstehen

Worum geht es hier

Diese Regel zeigt dir, wie der Golfplatz aufgeteilt ist. Du lernst die verschiedenen Bereiche kennen und wie sie dein Spiel beeinflussen.

Was du tun musst

Finde zuerst heraus, in welchem der fünf Platzbereiche dein Ball liegt.

Die Bereiche sind:

Liegt dein Ball am Rand von zwei Bereichen? Dann zählt der spezifischere Bereich am schwersten. Ein Bunker geht zum Beispiel vor dem Gelände.

Stelle fest, ob dich etwas beim Spiel stört. Das können Zweige, Rechen oder Wasserpfützen sein.

Oft darfst du dann deinen Ball verlegen, ohne Strafe. Das nennt man Erleichterung in Anspruch nehmen.

Achte auf Spielverbotszonen. Das sind Stellen, an denen du absolut nicht spielen darfst. Hier musst du immer Erleichterung in Anspruch nehmen. Spielst du trotzdem aus einer Spielverbotszone, bekommst du zwei Strafschläge.

Häufiger Fehler

Ein häufiger Fehler ist zu denken, dass du überall einfach so Erleichterung in Anspruch nehmen darfst. Denk an Grenzpfähle des Platzes. Das sind feste Bestandteile des Geländes. Dafür darfst du deinen Ball nicht straflos verlegen.

Beispiel

Dein Ball ist gerade über das Grün hinausgerollt. Die Hälfte des Balls liegt auf dem Grün. Die andere Hälfte liegt am Rand des Roughs. Nach den Regeln liegt dein Ball jetzt vollständig auf dem Grün. Das bedeutet, dass du die Regeln für das Grün befolgen musst.

Golfregels app icon
Golfregels App für iPhone und iPad

Übe diese Regel mit echten Prüfungsfragen in der Gratis-App.

Download on the App Store

2.1 Platzgrenzen und Aus

Der gesamte Golfplatz wird durch von der Spielleitung festgelegte Grenzen begrenzt. Alles außerhalb dieser Grenzen ist "Aus" und gehört nicht zum Platz. Die Grenze wird durch weiße Pfähle, Linien oder andere Markierungen gekennzeichnet. Aus-Markierungen selbst liegen ebenfalls im Aus. Wenn die Grenze durch Pfähle oder einen Zaun definiert wird, verläuft die Grenze entlang der Linie zwischen den platznächsten Punkten der Pfähle oder Zaunpfosten auf Bodenhöhe.

2.2 Definierte Bereiche des Platzes

2.2a Das Gelände

Das Gelände umfasst den gesamten Platz mit Ausnahme der vier speziellen Bereiche. Es ist der größte Teil des Platzes und umfasst alle Arten von Terrain und Bewuchs, die dort vorkommen, wie Fairway, Semi-Rough, Rough, Bäume und Sträucher.

2.2b Die vier spezifischen Bereiche

Neben dem Gelände kennt der Platz vier spezifische Bereiche, jeder mit eigenen Regeln:

  1. Der Abschlag – der Startbereich jedes Lochs, festgelegt durch die Abschlagsmarkierungen
  2. Bunker – speziell vorbereitete Sandflächen
  3. Penalty Areas – Gewässer und andere von der Spielleitung festgelegte Bereiche, gekennzeichnet mit gelben oder roten Pfählen bzw. Linien
  4. Das Grün – der speziell vorbereitete Bereich rund um das Loch, der zum Putten gedacht ist

2.2c Feststellen, in welchem Bereich des Platzes der Ball liegt

Der Bereich, in dem der Ball liegt, bestimmt, welche Regeln gelten. Wenn ein Ball teilweise in zwei Bereichen liegt, gilt er als in dem spezifischeren Bereich liegend. Liegt ein Ball gleichzeitig in zwei spezifischen Bereichen, hat der Bereich Vorrang, der in dieser Reihenfolge zuerst kommt: Penalty Area, Bunker, Grün.

2.3 Gegenstände und Umstände, die das Spiel beeinträchtigen können

Die Regeln unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Gegenständen und Umständen:

2.4 Verbotene Spielzonen

Die Spielleitung kann einen Teil des Platzes als verbotene Spielzone kennzeichnen. Eine verbotene Spielzone kann sich innerhalb ungewöhnlicher Platzverhältnisse oder einer Penalty Area befinden. Ein Spieler darf nicht aus einer verbotenen Spielzone heraus spielen. Bei Behinderung ist die Erleichterung verpflichtend.

Alle Regeln in deiner Tasche

Mit Übungsfragen, Kurs und AI Coach mit Fotoerkennung.

Download on the App Store